Content Marketing und Google AdWords

„Plötzlich will niemand mehr Werbung machen“. Ab und an stoßen wir in der Marketing-Fachliteratur auf Artikel, die uns aus dem Herzen sprechen. Einer davon war kürzlich in der W&V (8/2016) zu lesen. Die Kernaussagen sind so gut, dass wir sie hier teilen möchten.

Unterschied zwischen Werbung und Content

Aus der Sicht von Marketingverantwortlichen richte sich Werbung wie auch Content an ein Bedürfnis. Doch Werbung empfiehlt zur Befriedigung das Produkt. Content erfüllt das Bedürfnis gleich. Weniger durch das Produkt sondern durch Information oder Unterhaltung.

Ein passendes Kunden-Beispiel: Intersport betreibt mit Firefly.de ein Online-Shop für Ski- und Snowboardprodukte. Anstatt Produkte anzubieten, schreiben wir in ihrem Blog über Dinge, die nur Wintersportler kennen. Ein einziger guter Beitrag brachte mehrere Zehntausend potentielle Kunden auf die Shop-Seite:

Content-Marketing-Facebook-Rotwand

Content Marketing, wie es sein soll: insgesamt über 8.000 Likes (FB und Blog), 800 Kommentare und 260 Mal geteilt.

SEO, SEA und Content Marketing

Content Marketing sei der neue Lieblingsbegriff der Marketing-Abteilungen, sagt die W&V. Das Ganze mache nur für diejenigen Sinn, die die Regeln beherrschen. Content Marketing sei nicht der heilige Gral, doch die Lösung für viele Probleme. Damit aus dem gehypten Begriff ein sinnvolles Instrument für Marketingleiter wird, ist ein tiefes Verständnis von Inhalten und dem Zusammenspiel im Internet notwendig. Wer dann noch den Mut hat mit herkömmlichen Mustern zu brechen, hätte eine große Chance, gehört, gelesen und sichtbar zu werden.

Google streicht Werbung in der rechten Spalte

Wer noch tiefer in die Materie einsteigt, muss sich von Digital-Agentur-Chefs anhören, dass die Suchalgorythmen von Google nach einer Content Marketing Strategie verlangen. Das passt sehr gut zu Googles neuestem Update. Die Suchmaschine zeigt ab sofort keine Werbung in der rechten Spalte.

Auswirkungen für SEO

Durch die veränderte Anzeigenfolge rücken die organischen Suchergebnisse automatisch weiter nach unten. Was zunächst tragisch klingt, können Unternehmen mit gezielten SEO- und Content-Maßnahmen entgegenwirken. Hier kommt die Verknüpfung von SEA, AdWords und SEO zum Tragen: Wichtige SEO Keywords, die nicht direkt im sichtbaren Bereich liegen, sollten als Keywords in AdWords eingebucht werden.

Für unsere Kunden haben wir neue Kampagnenstrategien ausgearbeitet. Gerne beraten wir Sie.

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