„Und was bedeutet das jetzt genau, PR?“ – Über die Aufgaben, Herausforderungen und Erfolge, die drei Monate bei Rotwand so mit sich bringen.  

By 1. Juni 2022Blog

Wer sich im Bereich der Kommunikation schon mal nach potenziellen Arbeitsmöglichkeiten umgesehen hat, weiß, wie oft man diese Frage zu hören bekommt. Noch komplizierter wird es dann, wenn von Digitaler PR die Rede ist. Nach meinem Praktikum bei Rotwand kann ich sagen: so kompliziert ist es nicht – aber auch nicht anspruchslos. Ein Überblick.

Irgendwo zwischen meinem abgeschlossenen Bachelor-Studium und meiner Master-Bewerbung sollte Raum für Praxiserfahrung sein. Ein paar Abstecher in die Bereiche Marketing und Journalismus hatte es schon gegeben, das Feld Öffentlichkeitsarbeit war mir aber, über Vorlesungsfolien hinaus, noch fremd. Doch wie anfangen? Und vor allem: Wo?  

Wer suchet, der findet  

Den Praktikumsplatz bei Rotwand fand ich nach einer ausführlichen Recherche (ganz unerwartet außerhalb von diversen Jobportalen) über die klassische Suchmaschinenfunktion. Ein Verdienst der umfassenden SEO-Arbeit von Rotwand – lernte ich in meinen ersten Wochen. Denn bei Rotwand gilt: Suchmaschinenoptimierung ist ein obligatorischer Bestandteil von Digitaler PR. Website-Inhalte so zu gestalten, dass sie leichter gefunden werden können, gehörte damit direkt zu meinen ersten Aufgaben.  

Und das war erst der Anfang: Meine Arbeit beinhaltete zudem klassische Öffentlichkeitsarbeit wie Pressemitteilungen, Kampagnenplanung und Verteilerpflege. Aber auch Webseitentexte, Community Management und der Onlineauftritt von unseren verschiedenen Kund:innen war Programm.   

Ganz oben auf meiner täglichen To-do-Liste stand aber Social Media. Hier galt es, neben dem Konzipieren von Posts, Inhalte anzuplanen und verschiedene Kanäle wie Facebook, Twitter oder auch Instagram parallel und jeweils passend zu bespielen. Eine Aufgabe, die auf den ersten Blick easy wirkt, aber eine arbeitsintensive Mischung aus der Liebe fürs Detail, einer groben Übersicht und langfristigem Weitblick erforderte. Gelernt habe ich daraus besonders drei Dinge:   

  • Einen Redaktionsplan zu erstellen, ist leichter als sich daranzuhalten. 
  • Die 280 Twitter-Zeichen sind verdammt schnell aufgebraucht. 
  • Aber: Oft sind viel weniger Informationen relevant, als du wirklich denkst.  

 Insgesamt geht es bei Social Media – wie so oft – um den Balanceakt zwischen Qualität und Quantität. Und damit waren meine 40 Stunden pro Woche auch schon gut gefüllt.  

Teamwork makes the dream work  

 In all diese verschiedenen Aufgabenbereiche und Projekte wurde ich mit viel Geduld und Offenheit von einem sehr guten Team eingelernt. Gerade in komplizierten Arbeitsmomenten war ich froh, bei Rotwand gelandet zu sein und ganz selbstverständlich alle Fragen stellen zu können. Außerdem erwies sich ein Einblick in die Teamstruktur einer kleineren Agentur als spannend: Kurze Kommunikationswege und flache Hierarchien führen in diesem Fall zu effektiven und flexiblen Arbeitsverhältnissen – egal ob im Büro oder im Home-Office.  

Abschließend bleibt mir nur so viel zu sagen: Ich konnte meine drei Monate bei Rotwand vollends ausschöpfen und mehr dazulernen, als ich mir zu Beginn gedacht habe. Sei es in der Kommunikation mit Kund:innen, der Fähigkeit sich kurzzufassen oder stetig mehr Verantwortung zu übernehmen. Ideal also, um das Berufsfeld ausführlich kennenzulernen und die große Frage nach der eigenen Zukunft ein Stück mehr beantworten zu können.  

Sofia Koussouris

Author Stefanie Maurer

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